Erinnerung

In Erinnerung an Frank

An dieser Stelle möchte ich die Erinnerung an meinen viel zu früh verstorbenen Mann, Frank Klinge; vielen von Ihnen bekannt als Domenik Deveraux, seinem Pseudonym als Buchautor und bei verschiedenen Beraterportalen aufrecht erhalten. Diese Webseite war ihm immer ein ganz besonderes Anliegen, um seinen vielen Gedanken Ausdruck verleihen zu können. Aus diesem Grund bleibt die Seite in überarbeiteter Form auch online. Das wäre ganz sicher auch in seinem Sinn.

trauer

Geboren wurde er 1969 in… na das führt zu weit.

Viel interessanter dürfte sein, dass die Hellsicht und das Kartenlegen seit einiger Zeit in seiner Familie auftritt.

Er persönlich durfte noch seine Tante kennenlernen. Sie war schon vor dem II. Weltkrieg Kartenlegerin und legte selbst während der Bombenangriffe im Bunker die Karten.

Ihr wurde dann, sehr zur „Freude“ des Pastors, ihr Lieblingsdeck mit auf ihre letzte Reise gegeben.

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Frank’s Mutter hat das Kartenlegen noch weiter verfeinert. Sicherlich ohne die ganzen hochtrabenden Begriffe wie Karmaablösung, Blockadenlösen usw. Ihr Schlagwort lautet schlicht und einfach: Höre auf Dein Herz!

Sehr hilfreich ist bei ihr auch ihre Hellsicht. Oft genug konnte Frank erleben, wie sie anfing jemanden zu beraten und plötzlich einfach die Karten beiseite legte und ihrem Gegenüber sagte was zu sagen war. Nicht immer zu dessen Freude! Aber Wahrsagen kommt nunmal von Wahrheit sagen… auch wenn die Wahrheit manchmal doch weh tut.

Mit ca. 15 Jahren hatte Frank entdeckt, dass er irgendwie mehr sieht als andere.
Seine Mutter begann dann, ihm ihr Wissen und die Überlieferungen von seiner Tante zu vermitteln. Natürlich nur stückchenweise und unter starkem Protest.

Leute, die Frank aufsuchten, waren immer wieder aufs Neue über seine Fähigkeiten erstaunt.


 

Leider ist Frank nach langer und schwerer Krankheit, eigentlich auf dem Weg der Besserung, völlig unerwartet im Dezember 2012 auf Grund einer erneuten Sepsis und eines großen Hirnschlages, welcher eine gesamte Hirnhälfte und das Stammhirn betroffen hat, verstorben. All die langen Monate Bangen, Hoffen, Beten und Verzweifeln brachten letztendlich weder das von ihm, noch von mir und allen Beteiligten gewünschte Ergebnis.

Nach Rücksprache mit den behandelnden Ärzten und den entsprechenden Prognosen habe ich entschieden, sämtliche lebens(qual)-verlängernden Maßnahmen abzubrechen, wenngleich es seinen unmittelbaren Tod zur Folge hatte. Das war in diesem Fall aber dennoch in Frank’s Interesse, da er nicht, nicht-selbstbestimmt und als ewiger Pflegefall nie leben wollte.

Meine Entscheidung möge mir jeder verzeihen; leicht gefallen ist mir diese ganz sicher nicht.
Auch, wenn ich dadurch vielleicht gegen das menschliche Leben gesündigt habe.

Der einzige Trost ist, dass er auf Grund der Medikamente seit der erneuten Hospitalisierung nicht mehr hat leiden müssen.

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Bei Allen, die ihm, mir und somit uns in dieser schweren Zeit mit tröstenden Worten, Gebeten, Genesungswünschen und entzündeten Kerzen beiseite standen, möchte ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken.
Mein Dank gilt aber auch allen, welche bis zum Schluss um das Leben meines Mannes bemüht waren und Denjenigen, die mir letztendlich hilfreich bei der Erfüllung seines letzten Wunsches beiseite standen.

Bei Allen, denen Frank im Laufe der Zeit in irgend einer Form weh getan hat, bitte ich in seinem Namen um Vergebung.

Ich bin mir ganz sicher, nein ich weiß, Frank wird in vielen Herzen und bei mir ganz sicher immer einen festen Platz haben.

Ich werde Dich mein Schatz und lieber Mann als das, was Du immer gelebt hast in Erinnerung behalten:

Lebensbejahend, Offen, mit einem starken Gerechtigkeitssinn und wenn auch nicht immer ersichtlich: Gefühlsbetont.

 

Dein Hendrik


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