Kipperkarten


Die genaue Geschichte der Kipperkarten ist nicht wirklich bekannt. Vermutet wird aber, dass namensgebend Susanne Kipper war, welche ca. 1873 die Karten entworfen haben soll.

Ein komplettes Deck besteht aus 36 Karten mit bildlichen Darstellungen von Personen oder Ereignissen. Charakteristisch ist dabei die verhältnismäßig hohe Anzahl von Personenkarten.

1890 erschienen die Kipperkarten zum ersten Mal beim Schreibwarenhändler und späteren Verleger Matthias Seidlein in München mit einem Anleitungsheft und dem Namen Karten der berühmten Wahrsagerin Frau Kipper. Sie sind bis heute in ihrer ursprünglichen Gestaltung erhältlich und weisen in ihren Bildern, Namen und Bedeutungen große Parallelen zu den sogenannten Zigeunerkarten auf, sind mit ihnen jedoch nicht identisch. In den Jahren 1900 und 1910 kamen Neuauflagen, ebenfalls bei Matthias Seidlein auf den Markt, diesmal mit der Aufschrift Gezeichnet und Herausgegeben von F. Kipper. […].
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kipperkarten

 

Es gibt noch eine kleine Besonderheit bei den Kipperkarten. Mit der Übertragung der Bildrechte an die Firma F.X. Schmidt wurden auf Grund eines technischen Fehlers die Bilder seitenverkehrt gedruckt. Dieser „Fehler“ ist inzwischen wieder korrigiert worden.

Mittlerweile gibt es auch verschiedene neu gestaltete Kipperkartendecks.
Zu den Bekanntesten dürften dabei die Salish-Kipperkarten und die Mystischen Kipperkarten gehören.

Diese Kartendecks unterscheiden sich lediglich in ihrer bildlichen Darstellung.


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