Lenormand-Karten


Die sogenannten Lenormand-Karten zählen heutzutage mit zu den wohl bekanntesten Wahrsage- bzw. Devinationskarten. Dieses Deck besteht ebenfalls aus 36 Karten.

Obwohl der Name der Karten auf eine der berühmtesten Wahrsagerinnen des 18./19. Jhds. zurück zu führen ist, gilt es mittlerweile als erwiesen, dass diese heute verwendeten Karten erst nach dem Tod von Mdm. Lenormand erschienen sind.

Das „Grand jeu de Mlle Lenormand“ erschien 2 Jahre nach ihrem Tod im Jahre 1843 und wurde zusammen mit einer Kollektion von 5 Büchern verkauft. Die Verfasserin benutzte das Pseudonym „Mme la comtesse de ***“ und der Verlag gab keinen Namen, sondern nur eine Adresse „46 rue Vivienne“. Das Spiel hatte 54 Karten, darin enthalten eine weibliche und eine männliche Karte für den Konsultanten.

Der Inhalt der 5 Bücher war recht umfassend, Astrologie, Chiromantie und andere Orakelformen wurden behandelt. Die Kartenbilder des großen Spiels, des „astromythologischen Decks“, zeigen Szenen aus der griechischen Mythologie, Sternbilder, Geomantie, 22 Buchstaben (Kabbala), 7 Talismane, Skatkarten und jeweils eine Blume (Blumensprache). Eine Variation der Karten (diesmal mit 55 Karten) wurde ca. 1850 in Deutschland von dem Verlag J.F. Aug. Reiff unter dem Namen „Wahrsage-Karten der berühmten Mlle Le Normand“ produziert.

Ebenfalls ca. 1850 erschien das „Petit Lenormand“ mit 36 Karten.
Das kleine Deck mit 36 Karten ist im deutschsprachigen Raum verbreiteter. […]
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Lenormandkarten


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