Schafkopfkarten

Als wahrscheinlicher Vorläufer der Schafkopfkarten (…auch Doppelkopf und Skat) gelten die seit Ende des 17. Jahrhunderts in höfischen Kreisen verbreiteten und aus Frankreich kommende Spiel „L’Hombre (Lomber)“.

Der Ursprung und die Entwicklung des heute bekannten Schafkopfspiels sind eher schlecht dokumentiert.
Dies mag zum einen in seiner relativ geringen gesellschaftlichen Wertschätzung liegen, galt Schafkopf in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts vor dem Hintergrund der immer populärer werdenden Kartenspiele als vergleichsweises unmodernes und einfaches „Bauernspiel“.

Nichts desto Trotz, eignen sich diese 36 Karten auch hervorragend zum Kartenlegen. Für den Einen oder Anderen, sind sowohl die deutschen Farben: Schellen, Herz, Grün und Eichel, als auch die Tatsache, dass es keine Damen gibt, etwas gewöhnungsbedürftig.
Inzwischen hat sich allgemein durchgesetzt, dass die Ober den Rolle der Damen besetzen.

Ich persönlich verwende alle 36 Karten, andere Kartenleger nutzen die 6er nicht.


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